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Zwetschgen: Fakten & Rezepte

Mit dem Start in die Grillsaison steigt traditionell auch der Verbrauch von Einweggeschirr und Kunststoffbesteck. Doch vor dem Hintergrund alarmierender Berichte über die weltweiten Folgen von Plastikmüll ist diese Praxis längst nicht mehr zeitgemäß. Setzen Sie stattdessen auf nachhaltige Verpackungs- und Servierlösungen, die Umwelt und Ressourcen schonen. Ob aus nachwachsenden Rohstoffen, kompostierbar oder recycelbar - die Möglichkeiten sind vielfältig und praxisnah umsetzbar. So bieten Sie Ihren Kundinnen und Kunden nicht nur hochwertige Produkte, sondern übernehmen zugleich Verantwortung für eine sauberere Zukunft. Gleichzeitig positionieren Sie sich als modernes Unternehmen, das Nachhaltigkeit aktiv lebt. Gerne zeigen wir Ihnen innovative Alternativen und geben einen inspirierenden Ausblick auf die Entwicklungen von morgen.

Plastikmüll gelangt in die Umwelt

Jede Zwetschge ist eine Pflaume, aber…

Die Zwetschge sollte man nicht mit der Pflaume verwechseln. Beides sind Steinfrüchte, aber Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaumen. Sie unterscheiden sich durch ihre länglich-ovale Form von der etwas größeren Pflaume. Außen ist die Zwetschge blau bis violett, innen gelb und schmeckt mild-süß bis fein-säuerlich. Pflaumen haben ein eher rotes Fruchtfleisch und schmecken süßer – außerdem gibt es die anders als Zwetschgen auch in Rot, Gelb und Grün.

Plastikmüll gelangt in die Umwelt

Herkunft der Zwetschgen

Wie die Zwetschge zu uns gekommen ist, lässt sich nicht zweifelsfrei sagen. Von der Urpflaume, die zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer wuchs, ist mittlerweile nicht mehr viel übrig. Der Legende nach brachte sie Alexander der Große aus Vorderasien mit. Durch Karl den Großen sollen sie dann in Mitteleuropa im großen Stil angebaut, kultiviert und bis heute häufig neu gekreuzt worden sein. Im Nahen Osten werden Zwetschgen und Pflaumen gerne zu herzhaften Speisen wie Fleisch serviert. Heute gibt es über 2000 verschiedene Sorten von Pflaumen und Zwetschgen.

Palmblattgeschirr als Alternative

Wie gesund sind Zwetschgen?

Besonders gut sind Zwetschgen für die Verdauung. Sie regen mild den Darm an und lösen Verstopfungen. Pro 100 g enthalten sie nur 50 kcal. Außerdem weisen sie viel Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphat und Kalium auf. Reichlich Ballaststoffe und Provitamin A, dazu fast alle B-Vitamine: Kein Wunder, dass die Zwetschge so einen guten Ruf hat. Die sekundären Pflanzenstoffe, die sie auch noch enthält, können gegen Infektionen und Entzündungen helfen. Getrocknete Zwetschgen sollen auch gut für die Leber sein.

Holzspieße und Menüboxen als Alternative

Bühler Zwetschgen: Die bekannteste Sorte wird zur Rarität

Baden ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet für Zwetschgen und hat eine ganz besondere Sorte hervorgebracht: Die Bühler Zwetschgen. Um 1840 zufällig entdeckt, war sie ein Exportschlager. Sie wird deutlich früher reif als andere Sorten, nur wächst diese Baumsorte leider langsamer. Dazu kommt, dass die Ernte aufwändiger ist, weil die Früchte höher hängen als andere Sorten. So ging der Marktanteil der Bühler Zwetschge immer weiter zurück – aktuell hat sie eher einen nostalgischen Wert. Doch bis heute wird noch eine Blaue Königin auf dem jährlichen Zwetschgenfest gekürt, sodass das spezielle Obst nie ganz in Vergessenheit geraten wird.

Einwegbecher anstatt Plastikbecher

Zwetschgen richtig lagern: so bleiben sie lange frisch

Zwetschgen enthalten eine schützende weiße Wachsschicht über ihrer Außenhaut, darum sollten Sie die Früchte erst kurz vor dem Verzehr oder der Verarbeitung waschen. Optimal gekühlt werden Zwetschgen bei 1-3 Grad gelagert. Bei Zimmertemperatur (20-25 Grad) reifen sie schnell nach und geben dabei auch ein Reifungsgas ab, also am besten nicht zusammen mit anderen Früchten aufbewahren. Beschleunigen können Sie das Nachreifen, indem sie die Zwetschgen isolieren, also zum Beispiel in einen Behälter packen und in Papier einwickeln. So eignen sich als Transportmittel und als Behälter zum Nachreifen Obstkörbchen oder Beerenschalen mit einem geschmackvollen Auslegepapier.

Wohin entwickelt sich die Verpackungen

Zwetschgen-Rezepte für hochsommerlichen Genuss

Beim Backen sind Zwetschgen besser als Pflaumen, weil sie weniger Flüssigkeit ziehen und daher der Kuchenboden nicht so weich wird. Jetzt in der Zwetschgensaison gibt es eine große Bandbreite an Rezepten für Zwetschgen. Sie passen nicht nur auf den Kuchen, sondern auch gut zu Rind, Schwein und Geflügel. Ein paar Beispiele:

Plastikmüll gelangt in die Umwelt

Zwetschgen-Streuselkuchen

Für 4 Personen: 600 g Mehl, 480 g Öl, 1280 g Zwetschgen, 160 g Butter, 40g gemahlene Mandeln, 200 g Quark, 24 EL Zucker und 2 TL Backpulver
Zubereitung: Den Boden bereiten Sie zu, indem Sie Quark mit Mehl, Backpulver, 3 EL Zucker und Öl formen. Sie fetten die Form und verteilen die Mandeln auf Boden und Rand nach Belieben. Nun waschen Sie die Zwetschgen, halbieren und entsteinen sie und verteilen sie auf dem Teig. Machen Sie Streusel aus dem restlichen Mehl, Zucker und Butter (alles muss die gleiche Temperatur haben) und geben sie die über die Zwetschgen. Backen Sie den Kuchen bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für 40 Minuten.

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Quarkauflauf mit Zwetschgen

Für 4 Personen: 400 g Zwetschgen, 100 g Butter, 120 g Puderzucker, 500 g Quark, 4 TL geriebene Bio-Zitronenschale, 4 Eier und 6 EL Hartweizengrieß
Zubereitung: Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Eiweiß und Eigelb trennen, Eiweiß steif schlagen, Butter (muss die gleiche Temperatur haben!), Puderzucker und Zitronenschale in einem Behälter cremig rühren, dann das Eigelb unterrühren. Anschließend den Quark und Gries dazugeben und unterrühren. Der Eischnee muss nun mit einem Teigschaber untergehoben werden. Ist alles soweit, geben Sie es in eine Auflaufform (vorher fetten) und belegen es mit den Zwetschgen. Gebacken wird alles bei 180 Grad (bei Umluft 160 Grad) auf der Mittleren Stellfläche. Nach 40-45 Minuten ist der Auflauf fertig.

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Zwetschgen-Eis

Für 6 Personen: 580 g Zwetschgen, 100 g Dickmilch, 4 TL Vanillezucker
Zubereitung: Pürieren Sie die Zwetschgen zusammen mit der Dickmilch und dem Vanillezucker. Anschließend füllen Sie die Masse in Gläser, Schälchen oder Becher und stellen die ins Tiefkühlfach.

Bei Fragen: 00800-88997766

Gebührenfrei aus D,A,CH
Montag bis Donnerstag: 07:30 bis 17:00 Uhr Freitag: 07:30 bis 16:00 Uhr

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