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Fürs Grillzubehör gilt: weg vom Plastik. Das sind die Alternativen

Mit dem Start in die Grillsaison steigt traditionell auch der Verbrauch von Einweggeschirr und Kunststoffbesteck. Doch vor dem Hintergrund alarmierender Berichte über die weltweiten Folgen von Plastikmüll ist diese Praxis längst nicht mehr zeitgemäß. Setzen Sie stattdessen auf nachhaltige Verpackungs- und Servierlösungen, die Umwelt und Ressourcen schonen. Ob aus nachwachsenden Rohstoffen, kompostierbar oder recycelbar - die Möglichkeiten sind vielfältig und praxisnah umsetzbar. So bieten Sie Ihren Kundinnen und Kunden nicht nur hochwertige Produkte, sondern übernehmen zugleich Verantwortung für eine sauberere Zukunft. Gleichzeitig positionieren Sie sich als modernes Unternehmen, das Nachhaltigkeit aktiv lebt. Gerne zeigen wir Ihnen innovative Alternativen und geben einen inspirierenden Ausblick auf die Entwicklungen von morgen.

Plastikmüll gelangt in die Umwelt

400 Millionen Tonnen Plastikverpackungen gelangen in die Umwelt

Plastikmüll ist derzeit ein beherrschendes Thema in den Nachrichten. Von den jährlich 400 Millionen Tonnen der weltweit gebrauchten Plastikverpackungen gelangen unkontrolliert in die Umwelt, also auch in die Meere. Wie kommt es da hin? Schlechte Nachricht: Wir müssen dafür nicht einmal Urlaub am Strand machen. Hauptsächlich gelangt das Plastik von Land aus über die Flüsse ins Meer. Deutschland ist dabei kein Hauptverursacher, aber das hilft uns nicht viel, denn die Weltmeere kennen leider keine Landesgrenzen. In Thailand ist damals ein vermeintlich geretteter Wal nach fünftägigem Kampf an 8 kg Plastik im Magen verendet. Der Strand, der als Kulisse zum Film „The Beach“ diente, wurde wegen Überbeanspruchung durch Touristen und deren Plastikmüll für mehrere Jahre geschlossen und heute gilt ein strenges Schutzkonzept, sowie strenge Besucherregeln. Außerdem wurde die Frage beantwortet, was sich am tiefsten Punkt der Erde - im Mariannengraben - befindet: eine Plastiktüte. In 11.000 Meter Tiefe. Das alles zeigt: Ein gedankenloser Umgang mit Plastik verbietet sich - und das betrifft jedes Detail unseres Alltags.

Grillzubehör ganz ohne Plastik

Nun ist aber der Sommer da und es ist Zeit zu grillen. Wer das Gegrillte dann zum Kauf anbietet, braucht allerlei Zubehör zum Grillen vom Einweggeschirr bis zu den Grillspießen. Auch da gibt es plastikfreies Grillzubehör als Alternative. Dazu muss es schön angerichtet werden, damit selbst ein flüchtiger Blick auf die Anrichte das Verlangen nach leckeren Grillgerichten entfacht. Dafür haben wir genau das Richtige für Sie.

Palmblattgeschirr als Alternative

Der nachhaltige Augenschmaus: Palmblattgeschirr

Richtig schick als Einwegteller sind zum Beispiel Palmblattteller. Jeder dieser Grillteller hat eine einzigartige Maserung, ist geschmacksneutral und wird biologisch restlos abgebaut. Das Material dafür sind die bis zu 2 Meter langen Blätter der Arekapalme. Die hochwertigsten Blätter werden zu Tellern gepresst, die weniger hochwertigen als Biodünger oder Brennmaterial wiederverwertet. Und das Naturmaterial hat noch eine tolle Eigenschaft: Es ist wasserabweisend. Hier erfahren Sie mehr über Palmblattgeschirr.

Holzspieße und Menüboxen als Alternative

Menüboxen und Spieße

Wer das Gegrillte individuell verpacken und zum Mitnehmen anbieten will, der kann auf unsere Menüboxen zurückgreifen. Die sehen schick aus und werden aus 100% recycelbarem Material hergestellt. Das passt gut zu asiatischem Grillgemüse auf Holzspießen oder als Verpackung für Begleitsalate zum Gegrillten. Ob Menübox oder Palmblattteller: Statt jetzt zur Plastikgabel zu greifen, um daraus zu essen, gibt es die plastikfreie Alternative der Bio Fingerfoodspieße. Die werden aus Bambus hergestellt, sind geschmacksneutral und kompostierbar. Wenn davon also das ein oder andere unterwegs verloren geht oder liegen bleibt, muss man sich keine Gedanken machen, dass das Material einen überlebt.

Einwegbecher anstatt Plastikbecher

Einwegbecher aus Pappe nicht nur für Kaffee nutzen

Auch unsere Einwegbecher müssen wir nicht aus einem wankenden Plastikbechertürmchen herausziehen: Warum nicht einfach Becher aus Pappe nutzen - für unsere Kaffe machen wir das schon seit vielen Jahren. Und wenn nicht „Coffee to go“ draufsteht, sondern einen neutralen Druck ist auch die Hemmschwelle geringer, etwas Fruchtiges daraus zu trinken.

Wohin entwickelt sich die Verpackungen

Die Zukunft: Wohin sich Verpackungen entwickeln

Mit den Vorschlägen oben können Sie Ihren Kunden schon einmal Grillwaren in verschiedenen Verpackungsvariationen anbieten, ohne dabei auf Plastikbesteck und -zubehör zurückzugreifen. Das beruhigt das Gewissen. Aber es wird noch besser: In der Verpackungsindustrie gibt es spannende Impulse, wie Waren zukünftig nachhaltig umhüllt werden können.

Pilze als Verpackung

Um nicht biologisch abbaubares Styropor zu ersetzen, werden Verpackungsmaterialien aus Pilzmyzel und organischen Reststoffen entwickelt und bereits kommerziell eingesetzt. Dafür werden pflanzliche Abfälle wie Holzspäne oder landwirtschaftliche Nebenprodukte zerkleinert und mit dem Myzel von Pilzen vermischt. Das Myzel wächst durch das organische Material und verbindet die Bestandteile zu einer festen, formstabilen Struktur.

Nach einigen Tagen Wachstumszeit wird das Material erhitzt, um das Pilzwachstum zu stoppen und es keimfrei zu machen. Das Ergebnis ist ein vollständig biologisch abbaubarer und kompostierbarer Styropor-Ersatz.

Zuckerrohr statt Plastik

Sie haben sicher schon gelesen, dass manche Verpackungen oder Transportbehälter innen mit PE (Polyethylen) beschichtet werden – also mit Kunststoff. Die Alternative dazu ist biobasiertes PE, das aus Zuckerrohr-Ethanol hergestellt wird. Es weist physikalisch und mechanisch die gleichen Eigenschaften auf wie die bisherige Standardlösung aus Erdöl. Und weil die Eigenschaften sich so ähneln, ist auch der Umstellungsaufwand für Verpackungsverfahren sehr gering.

Verpackungen aus Milchproteinen

Aus dem Milchprotein Casein lassen sich dünne, essbare Verpackungsfolien herstellen. Diese Folien besitzen sehr gute Sauerstoffbarriere-Eigenschaften und können Lebensmittel dadurch länger frisch halten - teils deutlich besser als herkömmliche Kunststoffe. Da die Folie essbar und biologisch abbaubar ist, gilt sie als vielversprechende nachhaltige Alternative. Allerdings befindet sich die Technologie bislang überwiegend noch in der Weiterentwicklung und wird nur vereinzelt eingesetzt.

Algen als natürliche Verpackung

Eine innovative Verpackung aus Seetang bildet eine dünne, essbare Hülle um Flüssigkeiten – ähnlich der natürlichen Schale von Früchten. Die wasserfeste Membran ist biologisch abbaubar und kann mitgegessen oder kompostiert werden.

Solche Algen-Verpackungen werden bereits vereinzelt eingesetzt, könnten in Zukunft Plastikverpackungen reduzieren, haben die herkömmliche Wasserflasche jedoch bisher nicht ersetzt.

Kompostierbare Flaschen aus Biokunststoff

Aus Milchsäure, die aus Zucker oder Stärke gewonnen wird, kann der Kunststoff Polylactid (PLA) hergestellt werden. Dieser biobasierte Kunststoff wird bereits für Verpackungen, Becher und Folien eingesetzt.

PLA ist leichter als Glas und wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Je nach Herstellung kann die CO₂-Bilanz günstiger sein als bei herkömmlichem Kunststoff wie PET. Allerdings ist PLA meist nur unter industriellen Bedingungen kompostierbar und ersetzt herkömmliche Plastikflaschen bislang nur teilweise.

Grillsaison beginnt

So schlecht es derzeit um den Plastikmüll und seine Entsorgung steht, so sehr lässt doch die zukünftige Entwicklung hoffen. Aber jetzt erst einmal in den Hochsommer starten, den Grill anschmeißen und plastikfrei das Gegrillte genießen. Guten Appetit!

Bei Fragen: 00800-88997766

Gebührenfrei aus D,A,CH
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