Coffee to go Becher: Schlechter Ruf, aber gigantische Nachfrage. Was tun?

von Kathrin Biemann

Jeden vierten Kaffee trinken Deutsche außer Haus: im Café, der Bäckerei oder auf der Arbeit. Stündlich reichen Bäckerinnen und Servicekräfte 320.000 Kaffeebecher über deutsche Theken. Das macht zusammen fast drei Milliarden Einwegbecher im Jahr, so ein Bericht der Deutschen Umwelthilfe. In der Tat ist Kaffee das meistkonsumierte Getränk Deutschlands, wie der Deutsche Kaffeeverband gerade herausgefunden hat. Trotz der gigantischen Nachfrage hat der Einwegbecher bei umweltbewussten Verbrauchern und Verbänden aber einen schlechten Ruf. Das liegt vor Allem an den weniger umweltbewussten Verbrauchern. Deren Wegwerf-Becher landen im besten Fall im Restmüll, aber leider auch oft in der Landschaft oder am Straßenrand. Wie können Sie als Coffee To Go Anbieter darauf reagieren? Wir haben genauer hingesehen.

Inhaltsverzeichnis

Alternativen zum Coffee To Go Becher zum Wegwerfen

Es gibt verschiedenste Initiativen, die Alternativen zum Wegwerf-Kaffeebecher bieten wollen. Viele Cafés und Bäckereien bieten diese ergänzend zu den üblichen Pappbechern an. Vor allen Dingen umweltbewusste, urbane Kunden achten immer stärker auf solche Angebote. Sicher ist Ihr Thekenpersonal auch schon einmal auf diese Möglichkeiten angesprochen worden.

Pfandbecher To Go – Pilotprojekte in Ballungsräumen

Lokale Initiativen in Städten wie Berlin, Hannover oder Freiburg versuchen seit kurzem, Müll durch Mehrweg zu vermeiden. Das Prinzip: Gegen Pfand bekommt der Kunde einen wiederverwendbaren Plastik-Becher statt des Pappbechers. Nach Gebrauch gibt der Kaffeegenießer diesen in jeder teilnehmenden Cafeteria oder Bäckerei wieder zurück. Dort kommt der Becher in die Spülmaschine und ist bald wieder einsatzbereit. Die Becher sind häufig aus Bio-Plastik, ein bisschen Müll fällt hier aber trotzdem an. Denn der Becherdeckel ist aus Hygienegründen nicht wiederverwendbar. Wie gut sich das Prinzip in der Praxis bewährt, muss sich erst noch zeigen. Nach einem halben Jahr bescheinigte eine Studie der Freiburger Initiative zunächst eine schlechte Ökobilanz. Denn der Mehrwegbecher wird trotz positiven Medienechos noch wenig nachgefragt und wenn, dann bringen die Kaffeetrinker ihre Becher nur selten wieder zurück. Häufig verschwinden die lokalen Kaffeebecher auch als Souvenir in den heimischen Küchenschränken.

Eigene Kaffeetasse mitbringen – mehr Aufwand, aber gut für die Umwelt

Viele Bäckereien oder Cafés befüllen auf Wunsch auch einen mitgebrachten, privaten Kaffeebecher. Hier gibt es bundesweite Initiativen, die Kaffee-Verkäufer dazu ermutigen, Kaffee im mitgebrachten Becher günstiger anzubieten.
Allerdings stellen die mitgebrachten Tassen und Becher viele Verkäufer vor ein Hygieneproblem. Bäcker-Innungen und Umweltministerien haben auf den Trend bereits reagiert und stellen den Kaffeeverkäufern Handlungsempfehlungen zur Verfügung, so zum Beispiel in Schleswig-Holstein oder Hessen. So können Hygienestandards auch beim Einsatz von mitgebrachten Mehrwegbechern gewahrt bleiben. Denn eigentlich hat fremdes Geschirr hinter der Theke nichts zu suchen. Deshalb muss der mitgebrachte Becher vor Ort meist zuerst gespült werden: Um Kontakt mit der Maschine zu vermeiden, wird der Kaffee in einem separaten Gefäß zubereitet und schließlich umgefüllt. Diesen Aufwand machen sich viele Geschäfte aber gerne, wenn der Kunde darum bittet.

Coffee To Go im Einwegbecher geht auch umweltverträglich

Trotz dieser Mehrweg-Initiativen, die Sie ja möglicherweise bereits anbieten, wird der Einwegbecher für den Kaffee zum Mitnehmen noch lange nicht von den Theken verschwinden. Dafür ist die Nachfrage nach dem spontanen Kaffee zwischendurch einfach zu hoch. Vielen Kunden ist der Mehrwegbecher auch zu umständlich. Als Kompromiss greifen viele Baristas zu umweltverträglicheren Einwegbechern. In unserem Sortiment bieten wir neben den gewöhnlichen Coffee To Go Bechern auch umweltfreundliche Produkte an. Der Becher mit Deckel aus dem Duni-Sortiment beispielsweise besteht zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen und ist dank des Bio-Kunststoffs aus Maisstärke vollständig kompostierbar bzw. recycel fähig sind. Auch die gewöhnlichen Coffee To Go Becher werden zunehmend umweltverträglicher. Beispielsweise wurde der Wasserverbrauch für die Herstellung der Pappe kontinuierlich abgesenkt und liegt momentan bei rund 100 ml pro Becher, so eine Berechnung des Verbandes Deutscher Papierfabriken.

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Recycling statt Restmüll – Coffee To Go Becher richtig entsorgen

Zusätzlich können Sie Ihre Kunden beim Recycling unterstützen, indem Sie ihnen zumindest vor Ort die Gelegenheit zur Mülltrennung bieten. Denn der beschichtete Coffee To Go Becher kann mitsamt Kunststoff-Deckel und Rührstäbchen aus Plastik in den gelben Sack. Hier kann er ebenso weiterverwertet werden, wie beispielsweise Milchverpackungen, die nach einem ähnlichen Prinzip aufgebaut sind, wie ein Sprecher des Dualen Systems „Grüner Punkt“ verrät. Dafür zahlt der Inverkehrbringer der Produkte auch in das Duale System ein.

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